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Bericht der Jahreshauptversammlung am 25.02.2010
Die Überparteiliche Wählergruppe (ÜWG) hat ihr Haus neu bestellt. Bei den turnusmäßigen Neuwahlen in der Jahresversammlung im Gasthaus «Goldenes Herz» wählten die 19 anwesenden Mitglieder für die nächsten zwei Jahre ein etwas verändertes Führungsteam.

Der Wahlvorstand mit den Gemeinderäten Traudl Pesahl und Heinz Stark hatte ein leichtes Amt. Alle Kandidaten erhielten per Akklamation das einhellige Vertrauen der Wahlberechtigten. An der Spitze der Bürgerinitiative bleibt wie gehabt Bürgermeister Karlheinz Escher. Als Vertreter des Vorsitzenden hob man für den amtsmüden Harald Schöberl Stefan Ditl auf das Schild.

Als Kassier macht Konrad Schmidt ebenso weiter wie Schriftführer Marc Leinberger. Neue Revisoren sind Stephanie Prechtel und Manuela Ditl. Renate Pickelmann, Heinz Stark und Altbürgermeister Alois Kreuzer bleiben Beisitzer und als Delegierte bestimmte man Edmund Seifert, Heinrich Strehl und Reinhard Bauernfeind.

Wie bisher gewohnt, nehmen an den Beratungen der Gruppierung auch die eigenen Gemeinderäte teil. Dem Bericht des Vorsitzenden war zu entnehmen, dass neben dem Tagesgeschäft keine Schlagzeilen gewollt waren. Man möchte anderen Ortsvereinen aber auch keine freien Termine wegnehmen. Nach wie vor bekennt man sich lediglich zur Benennung von geeigneten Kandidaten auf attraktiven Listen bei Kommunalwahlen. Trotzdem besuchten einige Mitglieder auf Einladung von Abgeordneten Berlin und München.

Ein feiner Erfolg mit rund 100 Gästen war der erneute Besuch des Landesvorsitzenden Hubert Aiwanger in der Gemeinde, diesmal beim Frühschoppen des Bernhecker Pferdefestes. Darüber hinaus bot man ein Seminar zur neuen Bayerischen Bauordnung, welches mit 28 Interessenten voll ausgebucht war. Besonders würdigte Escher das Engagement von Edmund Seifert, der nahezu alle auswärtigen Termine der ÜWG Plech wahrnimmt und die Verbindungen zur Landespartei der Freien Wähler pflegt.

Die momentane Pro-Kopf-Verschuldung in Höhe von 48 Euro spreche für sich, so Bürgermeister Escher. Diese werde jedoch nicht mehr lange zu halten sein. Eine um 60 000 Euro höhere Kreisumlage, ein niedrigerer Einkommenssteueranteil um 62 000 Euro und eine um 54 000 Euro gekürzte Schlüsselzuweisung spülen 176 000 Euro weniger in die Gemeindekasse.

Darüberhinaus sind beschlossene Investitionen wie das HLF 20/16 (350 000 Euro), der Geh- und Radweg nach Ottenhof mit einer Bausumme von fast 500 000 Euro sowie die weitere Erschließung des neuen Gewerbegebiets (300 000 Euro) in Vorleistung zu bringen, was vorübergehend rund eine Million Euro bis zur Auszahlung der Zuschüsse bzw. der Erschließungskosten bindet. Endgültige Zahlen konnte oder wollte der Rathauschef mit Rücksicht auf die Erstellung des Haushaltsplanes und die Bürgerversammlung am 11. März nicht nennen.

Schleppend geht es mit dem Baugebiet «Beck’n Wies’n» voran. Von den elf Parzellen ist erst eine verkauft. Nun hofft man inständig auf mehr privaten Wohnungsbau. Gut läuft es dagegen im Gewerbepark.

Nach der Ansiedelung von Mc Donald’s, Aldi und Rewe wartet der Wohnhausbau Büttner auf die Genehmigung seiner Pläne für ein markantes Bürogebäude, was auf 25 qualifizierte Arbeitsplätze Hoffnung macht. Dazu ist ein weiterer Interessent vorhanden, aber noch nicht entschlossen genug. Bei zwei Gebäudekomplexen wird noch verhandelt, KiK und Frisör sind gesichert.

Nahezu abgeschlossen ist die Dorferneuerung. Letzte große Maßnahme wird die Verbindung des Gehsteiges in Ottenhof mit dem neuen Radweg sein. «Wenn der Schnee schmilzt, beginnen die Bauarbeiten», zeigte sich Escher zuversichtlich.

Mit einer Förderung von 70 Prozent für den Geh- und Radweg, sowie mit 18 000 Euro für das Teilstück des Gehsteiges in Ottenhof kann gerechnet werden. Der Kassenbericht von Konrad Schmidt wurde zur Kenntnis genommen, Schatzmeister und Vorstand auf Antrag von Luise Seybold einstimmig entlastet.
(aus den Nordbayerischen Nachrichten vom 27.02.2010)

 
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